Voge 300 Rally – Wer kauft schon zwei Voge an einem Tag?
Manchmal passieren Dinge, die man nicht plant. Und manchmal sind es genau diese Dinge, die am Ende perfekt passen. So war es bei uns, als wir an einem einzigen Tag gleich zwei Voge gekauft haben. Passiert nicht oft. Aber bei uns war es irgendwie logisch.
Von der Freeride zum neuen Kapitel
Wie ihr wisst, hatten wir ja die KTM Freeride 350. Unser kleines Spaßgerät für zuhause, unser treuer Begleiter auf dem Schlumpimobil. Leicht, stark, verspielt – ein Enduro‑Wander‑Motorrad, das genau das macht, wofür es gebaut wurde. Die Kraft in den ersten drei Gängen ist enorm, aber oben raus fehlt einfach die Geschwindigkeit. Alles kann sie nicht können. Und der Motor ist nun mal wartungsintensiv. Das wussten wir, das haben wir akzeptiert, aber irgendwann merkt man, dass man etwas anderes möchte.
Im Winter waren wir ja in Thailand, Bericht ist online, und dort sind wir die Honda CRF 300 gefahren. Und da hat es Klick gemacht. Das Konzept hat uns besser gefallen, entspannter, alltagstauglicher, trotzdem geländefähig. Nach der Reise war klar: Die KTM wird verkauft. Und weil KTM preisstabil ist, haben wir einen richtig guten Preis bekommen.
Die Suche beginnt – und endet schneller als gedacht
Markus hatte ja schon länger die Voge DS800X Rally im Auge. Also war es naheliegend, auch die kleine Schwester, die Voge 300 Rally, einmal Probe zu fahren. Der erste Eindruck: Cooles Teil. Aber sehr hoch. Brutal hoch.
Was uns aber sofort gefallen hat: Das Gewicht. 158 kg vollgetankt – perfekt für unser Schlumpimobil, denn der Heckträger darf nur 160 kg tragen. Das passt wie dafür gemacht.
Und der Preis? Rund 4000 Euronen. Voll in unserem Budget.
Nur ein Problem blieb: Die Sitzhöhe. 925 mm. Dazu 280 mm Bodenfreiheit. Für uns völlig unnötig. Wir fahren leichtes Gelände, wir mögen es beide, sicher stehen zu können – an der Ampel, im Stadtverkehr, im Gelände. Ohne akrobatische Einlagen, ohne Belustigung der anderen Verkehrsteilnehmer.
Die Tieferlegung Voge 300 Rally– der Gamechanger
Also suchten wir eine Tieferlegung. Nicht 2 cm, nicht 5 cm – wir wollten etwas, das wirklich funktioniert. Und wir fanden sie: 80 mm Tieferlegung. Genau das, was wir brauchten.
Unser Händler ist ein cooler Typ. Er hat uns unterstützt, wo es ging, hat die Tieferlegung eingebaut und hatte sogar einen Vorteil davon: Wegen Schnee konnten wir die Maschine nicht gleich abholen, also stand sie lange im Showroom. Und die Leute waren begeistert. Viele konnten Probe sitzen, und für einige wurde dadurch die Entscheidung leichter, selbst eine zu bestellen. Nicht jeder ist 1,90 m groß – aber mit Tieferlegung reichen auch kurze Beine schnell runter. Win‑win.
Der Deal war schnell abgeschlossen. Und ja: Wir kauften zwei Voge an einem Tag. Passiert sicher nicht oft.
Voge DS800X Rally & Voge 300 Rally – ein perfektes Duo
Heute sind wir froh, beide zu haben. Die Voge 300 Rally ist echt geil zum Fahren. Auf der Straße kommt man gut voran, man ist kein Hindernis. Im Gelände ist sie leicht, wendig, unkompliziert. 158 kg – das merkt man bei jedem Stein, jeder Kurve, jedem kleinen Offroad‑Ausflug.
Und Kraft fehlt ihr nicht. Ein TET oder ACT ist damit möglich, wie wir aus anderen Foren gelesen haben. Die Reichweite ist erstaunlich – rund 300 km.
Für uns ist sie genau das Richtige. Ein Motorrad, das nicht protzt, sondern fährt. Ein Begleiter, der zu unserem Leben passt. Und ein Bike, das uns jeden Tag daran erinnert, dass man manchmal einfach das richtige Gefühl haben muss – und dann zwei Motorräder an einem Tag kauft.









